- Langjährige Partnerschaft schriftlich fixiert
Gesamtschule Elsen und Volksbank Elsen-Wewer-Borchen unterzeichnen Kooperationsvereinbarung
Am Freitag, den 2. Juli 2010, unterzeichneten Annegret Greipel-Bickel, Direktorin der Gesamtschule Elsen und Paul Regenhardt, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Elsen-Wewer-Borchen, im Beisein von Frau Dr. Claudia Mischke, Referatsleiterin Wirtschaftsförderung in der Zweigstelle Paderborn + Höxter der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld, die Vereinbarung über die partnerschaftliche Zusammenarbeit im Rahmen des IHK-Projektes „Kooperation Schule – Wirtschaft“.
„Mit dieser Vereinbarung wird eine schon lange bestehende Partnerschaft zwischen unser Schule und der heimischen Volksbank nun auch dokumentiert. Auf Basis dieser Kooperationsvereinbarung wollen wir diese Beziehung zwischen Schule und Wirtschaft weiter entwickeln“, so Annegret Greipel-Bickel in ihren kurzen Grußworten.
Bemerkenswert ist die Tatsache, dass diese Kooperation auch im Schulprogramm der Gesamtschule Elsen verankert wird.
Volksbank-Vorstand Paul Regenhardt lobte die bisherige Zusammenarbeit, die auch ohne vertragliche Vereinbarungen bestens funktioniere. „Unser Ziel ist es, junge Menschen in Sachen Finanzen objektiv und frühzeitig zu informieren, so dass sie eigenständig abwägen und entscheiden, wofür sie ihr Taschengeld, ihre Ausbildungsvergütung oder später ihren ersten Lohn ausgeben.“ Dazu gehöre ebenso ein Überblick über wichtige finanzwirtschaftliche Themen als auch das Bewusstsein, nicht durch unüberlegte und unwichtige Ausgaben bereits frühzeitig in eine Verschuldungsspirale zu geraten. Neben dem Motto „Fit für’s eigene Geld“ unterstützt die Bank Schülerinnen und Schüler intensiv auch mit Bewerbungstrainings, Bankbesichtigungen, Arbeitsmaterialien zur Praktikumsvorbereitung und stellt selbst regelmäßig Praktikumsplätze für die Berufswahl zur Verfügung.
Zusammenhänge in der Wirtschaftswelt verdeutlichen, Berufsbilder erläutern, Praxisorientierung stärken, Verständnis füreinander fördern und die Erwartungen der Arbeitgeber den Schülern näher bringen, das sind Kernpunkte einer solchen Kooperation. Ziel ist es, die Ausbildungsreife der Schülerinnen und Schüler zu verbessern und ihnen damit den Start in die Berufswelt zu erleichtern. Sie sollen durch die Partnerschaft mit einem Unternehmen aus der Region schon während der Schulzeit die Gelegenheit haben, möglichst viele Facetten und Anforderungen des Wirtschaftsalltags kennen zu lernen.
Die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft ist untrennbar mit qualifizierter Bildung und Ausbildung verbunden. Deshalb ist es von besonderer Bedeutung, dass eine Vernetzung aller im Berufsausbildungsbereich tätigen Akteure realisiert wird. Dabei dürfen auf keinen Fall die Eltern vergessen werden, denn nur so kann für die angehenden Auszubildenden der Einstieg in die Realität der Berufswelt problemloser gestaltet werden. So kann auch bei manchen Jugendlichen eine Fehlentscheidung bei der Berufswahl und dem Abbruch einer unglücklichen Ausbildung verhindert werden.
Bei einem Bankinstitut vor Ort als Partner bieten sich vielfältige Ansatzpunkte für interessante Projekte, ganz besonders mit Blick auf die Ereignisse auf den Geld- und Finanzmärkten in den letzten Monaten: Spekulationen gegen den Euro, die Griechenlandhilfe, Rolle der Internationen Währungsfonds und der Europäischen Zentralbank, Turbulenzen auch bei deutschen Banken und der Rettungsschirm für diese, um nur einige Beispiele zu nennen.
Die Kooperation zwischen der Volksbank Elsen-Wewer-Borchen und der Gesamtschule Paderborn-Elsen ist die 61. Kooperation im Hochstift, die 46. im Kreis Paderborn und die 17. einer Schule im Bereich der Stadt Paderborn.
Das Foto zeigt Frau Annegret Greipel-Bickel (3. v. l.) und Herrn Paul Regenhardt (2. v. r.) nach Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung
- Volksbank Elsen-Wewer-Borchen berichtet über ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2009
Zuverlässiger Partner in bewegten Zeiten
Die Volksbank Elsen-Wewer-Borchen setzt im Wettbewerb unter den Finanzdienstleistern auch weiterhin auf eine Geschäftspolitik, die sich an den Interessen ihrer Mitglieder und Kunden orientiert. Das hat Bankvorstand Paul Regenhardt jetzt auf der Vertreterversammlung der heimischen Bank unterstrichen: „Unserer genossenschaftlichen Ausrichtung haben wir es zu verdanken, dass wir in der globalen Krise erfolgreich geblieben sind und heute besser dastehen als die meisten Finanzkonzerne“ so der Vorstand und ergänzte: „bei allem Misstrauen, oft sogar Wut über die bei genauer Betrachtung nur von wenigen Banken ausgelösten Fehlentwicklungen, sei die undifferenzierte Kritik gegenüber „den“ Banken nicht gerechtfertigt. Volksbanken und Sparkassen hätten die Krise nicht verursacht. Im Gegenteil: gerade in der Krise hätten diese Bankengruppen die Kreditversorgung der Wirtschaft engagiert und verantwortungsvoll gewährleistet.“
Die Vertreterinnen und Vertreter der über 8.100 Mitglieder tagten im Bürgerhaus Wewer, um sich von Vorstand und Aufsichtsrat über den Geschäftsverlauf des Jahres 2009 berichten zu lassen und die satzungsmäßig notwendigen Beschlüsse herbeizuführen. Im Ergebnis ist die Volksbank Elsen-Wewer-Borchen sehr zufrieden mit dem schwierigen Wirtschaftsjahr 2009.
Mit ihren 54 Mitarbeitern (darunter fünf Auszubildende) hat die Volksbank 2009 einen Bilanzgewinn in Höhe von 350.000 Euro erwirtschaftet. Davon schüttet das Institut über die Hälfte an ihre Mitglieder als Gewinnbeteiligung in Form einer fünfprozentigen Dividende aus. Den entsprechenden Beschluss fasste die Versammlung ohne Gegenstimmen.
Als Zeichen für das große Vertrauen in die Volksbank Elsen-Wewer-Borchen wertete Regenhardt das deutliche Wachstum bei den Kundeneinlagen. Der Vorstand: „In der Beliebtheitsskala unserer Kunden rangieren „Wachstumssparen“ und Tagesgeldkonten wieder deutlich vor Aktien und anderen Wertpapieren“ Allein bei den Kundeneinlagen konnte so ein Zuwachs von sechs Millionen Euro auf 164 Mio. Euro (plus 3,7 Prozent) erreicht werden.
Die Kreditnachfrage hat sich aufgrund der Wirtschaftskrise und der bestehenden Überkapazitäten der Unternehmen leicht verringert. Regenhardt: „Die von der Politik so gern in den Medien beschworene Kreditklemme gibt es weder für Landwirte, noch für den Handel, Handwerk und den Mittelstand. Nur um ein Beispiel zu nennen: Unsere gewerblichen Kunden verfügten am Jahresende über nicht ausgenutzte Kreditlinien von rund 6 Mio. Euro“. Insgesamt wurden im Berichtsjahr 783 neue Kredite über rund 32 Mio. Euro neu bewilligt.
Dass die gewählten Vertreter/innen mit der Entwicklung und dem Kurs „ihrer“ Volksbank zufrieden sind, zeigten sie auf der Versammlung mit durchweg einstimmigen Beschlüssen zur Feststellung des Jahresabschlusses und zur Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat. Volle Rückendeckung für die Amtsinhaber gab es auch bei den turnusmäßig anstehenden Wahlen zum Aufsichtsrat. Für weitere drei Jahre im Kontrollgremium bestätigt wurden Manfred Kamp aus Kirchborchen, Bernhard Hartmann aus Paderborn-Wewer und Karl Wegener aus Etteln.
Am Ende der diesjährigen Vertreterversammlung stand ein Vortrag von Rudolf Wild. Der renommierte Unternehmensberater aus Baden-Württemberg referierte über das Bankenwesen und seine Zukunft. Fazit seines Vortrages: Genossenschaftsbanken stehen auch in Zukunft für Stabilität und Sicherheit, sie sind und bleiben ein vertrauenswürdiger Partner für die Menschen in ihrer Region.
Genossenschaften stehen für Freiheit, Eigeninitiative, Eigenverantwortung und aktive Bürgerschaft. Anforderungen, die die Menschen zunehmend erwarten und ihre Entscheidungen danach ausrichten. Sein Credo: „Diese Grundmotive der Genossenschaften sind die ehrlichsten, nachhaltigsten und vertrauenswürdigsten für das Bankgeschäft in Deutschland.“
Das Bild zeigt die von der Vertreterversammlung erneut gewählten Aufsichtsräte mit Vorstand und dem Referenten (v.l.): Aufsichtsrat Karl Wegener (Etteln), Vorstand Paul Regenhardt, Referent Rudolf Wild, Aufsichtsratsvorsitzender Manfred Kamp (Kirchborchen) und Vorstand Hartmut Lüther
F o t o: RWGV
- „Kunstraum Elsen“ in der Volksbank
"Nicht ganz normale Menschen und mehr ... "
Gemeinsam mit dem Heimat- und Verkehrsverein Elsen präsentierte die Volksbank Elsen-Wewer-Borchen unter dem Motto "Kunstraum Elsen: Elsener Künstler zeigen ihre Werke" Bilder von Anne Gehrmann.
Unter dem Titel "Nicht ganz normale Menschen und mehr ..." war in der Bank eine große Auswahl der in den vergangenen Jahren entstandenen Werke der in Paderborn aufgewachsenen und seit mehr als 20 Jahren in Elsen wohnenden Künstlerin zu sehen.
Anne Gehrmann interessierte sich bereits seit ihrer frühesten Kindheit für die Malerei. Durch die Werke ihres Onkels, der in der Malschule des Paderborner Künstlers Dominikus arbeitete, wurde sie zum eigenen Malen inspiriert. Ihr Talent und vor allem ihre Begeisterung für die Malerei und ihr Fleiß prägten ihre künstlerische Entwicklung. Immer wieder besuchte sie Kurse bei verschiedenen Malschulen.
Beginnend mit der Malerei in Öl, deren Technik sie in der Malschule des Künstlers Ludwig in Dinkelsbühl vervollständigte, kam sie über die Seidenmalerei schließlich zur Aquarellmalerei. Hier hat sie nun auch eindeutig ihren künstlerischen Schwerpunkt gefunden.
Dabei erstreckt sich das Spektrum ihrer Werke über Fantasiegebilde, Stillleben und die Wiedergabe von vorher in Skizzen festgehaltenen Momentaufnahmen und Beobachtungen des täglichen Lebens bis hin zur Umsetzung von Kinderzeichnungen und anderer Skizzen zu einem Kunstwerk.
Viele ihrer Werke widmet Anne Gehrmann den Menschen. Ihre Motive beruhen oftmals auf eigenen Eindrücken, Erlebnissen und Erfahrungen. Dabei entstehen zunächst durchaus auch Fantasiefiguren, die sich dann aber durch ihre klaren, geraden Linien und ineinander greifenden Schattierungen immer mehr zu einem ausdrucksstarken Bild entwickeln. Oft sind einzelne Teile, Personen und Charaktere durchaus übertrieben dargestellt, insgesamt schließt sich der Betrachtungshorizont aber zu einem Bild, dessen Botschaft uns an viele Situationen des täglichen Lebens erinnert.
Bankchef Paul Regenhardt betonte, Ausstellungen dieser Art seien für den Stadtteil Elsen eine kulturelle Bereicherung und ein gutes Stück "Kultur vor Ort" und ergänzte: "Selten haben wir eine Künstlerin erlebt, die ein so breites Spektrum in ihren Werken darstellt".
Unser Bild zeigt Bankchef Paul Regenhardt, der die Künstlerin Anne Gehrmann mit ihrer Ausstellung in der heimischen Volksbank begrüßt.
- Malwettbewerb 2010
Mach dir ein Bild vom Klima!
Bereits zum 40. Mal fand der größte internationale Schülerwettbewerb „jugend creativ“ in diesem Jahr statt. Mit dem Wettbewerb forderten Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie Genossenschaftsbanken sechs anderer europäischer Länder Schülerinnen und Schüler der 1. bis 13. Klassen auf, einen Kreativbeitrag zum diesjährigen Motto „Mach dir ein Bild vom Klima!“zu erarbeiten. Über 600 Teilnehmer konnte die Volksbank Elsen-Wewer-Borchen eG in diesem Jahr verzeichnen. Die Bilder wurden am 09. März 2010 von einer fachkundigen Jury bestehend aus den Kunstlehrern und Kunstlehrerinnen der örtlichen Grundschulen und weiterführenden Schulen bewertet.
Die 34 bestplatzierten Kunstwerke auf Ortsebene wurden nun durch Bankdirektor Paul Regenhardt in einer kleinen Feierstunde mit schönen Präsenten belohnt.
Das Bild zeigt die Schülerinnen und Schüler mit ihren Preisen zusammen mit Frau Chantal Seck von der Volksbank Elsen-Wewer-Borchen eG.